Dienstag, 27. Mai 2008

Idem-Zukunftstreffen in der Weinbar

12 junge Menschen aus der Schweiz und Deutschland haben sich heute Abend in der Weinbar im 1. Stock der mitte getroffen (plus zwei per Skype-Videokonferenz zugeschaltete). Das Treffen drehte sich rund um Idem und um Projekte die im laufenden Jahr und 2009 stattfinden werden. Darunter Workcamps (Baucamps von 15-20 Jugendlichen über ca. drei Wochen) in Südafrika, Tansania, Nicaragua und Russland, aber auch organisatorische Ausrichtung für die Zukunft. Idem ist ein internationales Jugendnetzwerk, mit dem Ziel andere Jugendliche zu unterstützen ihre Fähigkeiten zu entwickeln und damit zur Gesellschaft bei zu tragen. Idem ist seit Anfang 2007 Mieter im Grossraumbüro (1. Stock) im unternehmen mitte.

Mehr zu Idem ist zu finden unter www.idem-network.org oder in der mitte.

Sonntag, 25. Mai 2008

Vom Cachaça zum Blog

Knapp vier Wochen ist es her, da standen auf den Spirituosen-Tablars der halle, in fumare und non fumare noch die herkömmlichen, klassischen Cachaça 51-Flaschen. Man findet sie in jeder zweiten Baiz mit dem Cocktail Caipirinha. Cachaça kommt aus Brasilien, ist 24 Stunden gegorener und anschließend destillierter Zuckerrohrsaft. Cachaça 51 gehört zu den grossen industriellen massen-billig Produkten.

Heute trifft der Blick auf die Tablare auf ein anderes Destillat. Cachaça do Iguaçu heisst der neue, mit Bio-Label und fair gehandelt. Die Firma Humbel aus Stetten importiert mit in Zusammenarbeit mit gebana aus Brasilien.

Mich freut das sehr, denn vor allem das Prädikat „fair gehandelt“ ist doch bei einem Produkt welches klassischerweise aus Brasilien kommt ein wichtiges Kriterium. "Fair gehandelt" bedeutet unter anderem, dass bis zum Endprodukt der Preis so festgelegt wird, dass beim Bauern eine angemessene Bezahlung für seine Dienstleistung ankommt.

Das es in der mitte jetzt bio-fair-trade Cachaça do Iguaçu gibt ist mir so wichtig, dass ich davon erzählen möchte. Denn: an fair trade führt kein Weg vorbei und dass darüber gesprochen und nachgedacht wird.

Der mitte-blog sollte her, als Möglichkeit von dem zu erzählen was sich in der mitte tut und warum wir z.B. „plötzlich“ den Cachaça wechseln.

Wer auch berichten oder erzählen möchte, ist bei Ben richtig.

Samstag, 24. Mai 2008

Die Geschichte vom Mineralwasser

Mineralwasser hin oder her. Wer die Geschichte des Mineralwassers in der mitte verfolgt hat, der weiß, dass vor sechs Jahren ein Wechsel des Mineralwassers stattgefunden hat. Damals wurde das qualitativ starke Wasser Valser vom Coca Cola-Konzern geschluckt. Das Wasser wurde dadurch in der Qualität nicht schlechter, es wurde nur eines von vielen in einem riesen Konzern. In der mitte entschied man sich zu einem Wasserwechsel, hin zu einem selbständig gebliebenen Schweizer Unternehmen in Familienhand. Die Wahl viel auf Henniez. Bis zum Anfang diesen Jahres das Mineralwasser in der mitte. Aber Henniez wurde von Nestle gekauft, einem anderen Riesen auf dem weltweiten Getränke- und Lebensmittelmarkt. Nestlé hat in den vergangenen 30 Jahren unter anderem mit fragwürdigen Werbekampagnen für Muttermilch-Ersatzprodukte, genmanipulierten Schokoriegeln oder durch seinen Ex-Chef Peter Brabeck im Film We feed the world von sich reden gemacht.

Dann doch lieber wieder ein Familienunternehmen, selbständig und regional verwurzelt. Gar nicht so einfach! Denn mittlerweile gibt der Mineralwasser-Markt in der Schweiz davon gar nicht mehr allzu viele Mineralwasser-Hersteller her. Fast jedes grosse Wasser gehört heute einem Multi. Nach einiger Suche und Mineralwasser-Testerei sind wir schlussendlich beim Appenzell von Gontenbad gelandet. Es fühlt sich nach einer guten Verbindung an.

Donnerstag, 22. Mai 2008

Nacht der langen Löffel

„Der Unterschied zwischen Himmel und Hölle?
In der Hölle ist der Tisch reich gedeckt, alles was beliebt ist da, nur das Besteckt ist über einen Meter lang: es ist unmöglich zu essen!
Im Himmel ist alles genau gleich, nur geben sich alle gegenseitig das Essen mit dem langen Besteck.“


Sufi-Legende, Aus dem Volksmund







Zusammen mit einem tollen Team haben wir letzten Samstagnacht die Legende mit den langen Löffeln in der "mitte" gespielt und schöne Aufnahmen gemacht.

SchauspielerInnen:
Katharina Ludwig, Inga Peters (beide auch MitarbeiterInnen im Gastroteam, Fiorina, Josias und Luzius Brodbeck aus Biel, Che Wagner und aus Brasilien Paolo Qquerioz.
Maske:
Sandra Löwe vom Sprachhaus M
Kamera:
Stephan Dilschneider
Mithilfe:
Julian Mackay und Eric Hörner von IDEM
Regie:
Enno Schmidt und Daniel Häni

Es wird eine Szene im Film
"Grundeinkommen - ein Kulturimpuls".




Einige weitere Szenen aus dem Arbeitsmaterial zum Film sind unter diesem Link bereits zu sehen.